Häufige Fragen zur Sicherheit unseres Matcha Tees

Update 20. Februar 2012

Der derzeit bei uns angebotene Matcha stammt ausschließlich von der japanischen Südinsel Kyushu, genauer gesagt aus Kagoshima, das Luftlinie über 1.100 km vom Unglücksort Fukushima entfernt liegt. Laboruntersuchungen aller unserer Tees durch die Firma Eurofins Dr. Specht Laboratorien, Hamburg bestätigen, dass keiner unserer angebotenen Matcha Tees radioaktiv belastet ist.

Alle Matcha Tees wurden mit folgenden Werten getestet:

Pesticide/Parameter Dimension Result Limit of
Quantification
Activity in Cesium 134 Bq/kg <3 3
Activity in Cesium 137 Bq/kg <3 3
Activity in Iodine 131 Bq/kg <3 3

Matcha Silk Basic getestet unter der Reportnummer 11-60950.

Matcha Silk Organic getestet unter der Reportnummer 11-61313.

Matcha Silk Premium getestet unter der Reportnummer 11-61006.

Matcha Silk Supreme getestet unter der Reportnummer 11-61005.


Update 17. Juni 2011

Nach den Funden von Grünteeproben mit erhöhter Radioaktivität in verschiedenen nördlichen Anbaugebieten in Japan gibt es jetzt positive Nachrichten für Grünteeliebhaber: Unser japanischer Lieferant hat die erste Ernte nach den Störfällen in Fukushima umfassend testen lassen. Das Ergebnis: Die Messwerte aller Proben liegen unterhalb der Nachweisgrenze für Radioaktivität und sind somit unbelastet. Der überprüfte Tee stammt aus den südlichen Anbaugebieten der Insel Kyushu, und zwar aus der Präfektur Kagoshima. Die Teefelder dort liegen rund 1.000 Kilometer Luftlinie von Tokio entfernt. Die neue Ernte wird ab Juli auf den deutschen und europäischen Markt kommen.

"Wir lassen jede Lieferung bevor Sie Japan verlässt und bei der Einfuhr nach Deutschland sorgfältig überprüfen", erklärt der Hersteller. "Nur absolut unbedenkliche Ware kommt in den Handel." Es wird in diesem Jahr noch eine zweite Teeernte geben, die im Juni und Juli erfolgt und ab September für den deutschen Markt vorgesehen ist. Obwohl auch die Proben aus dem mitteljapanischen Anbaugebieten Nishio in der Präfektur Aichi unterhalb der Nachweisgrenze lagen, wird AIYA Europe in 2011 nur Ware aus dem südlichen Kyushu beziehen und überprüfen lassen. "Wir möchten den Verbrauchern die höchstmögliche Sicherheit bieten", so der Hersteller.

Die Kontrollen fanden anhand von Vorab-Mustern vor der Verschiffung nach Europa und durch Probennahme der Ware bei der Einfuhr statt. Getestet wurden sowohl die abgeernteten Teepflanzen als auch das fertig verarbeitete Produkt. Jede Charge des Grüntees wurde bei der Einfuhr nach Deutschland durch das Analyselabor Eurofins Dr. Specht Laboratorien in Hamburg überprüft. Das Analyselabor testete die Ware mit gammaspektrometrischen Verfahren auf Cäsium-134, Cäsium-137 und Iod-131. Alle Proben lagen unterhalb der Nachweisgrenze von drei Becquerel pro Kilogramm. Bis zur Handelseinführung ab Anfang Juli lagert der geprüfte neue Tee in Hamburg.

Der Strahlenschutzexperte Prof. Dr. Ulrich Nöhle vom Institut für Lebensmittelchemie der TU Braunschweig schätzt die Situation wie folgt ein: "Bislang wurde in fünf Präfekturen in nord- und mitteljapanischen Anbaugebieten Tee mit erhöhter Radioaktivität gefunden, darunter auch die größte Anbauregion Shizuoka. Die aktuelle Ernte aus dem südlichen Anbaugebiet Kagoshima ist den vorliegenden Messungen zufolge unbelastet und kann bedenkenlos konsumiert werden. Eine Langzeitprognose zur Sicherheit des Tees ist aber derzeit nicht möglich. Es ist wichtig, dass die weitere Entwicklung genauestens beobachtet wird. Das Kontrollsystem dafür ist engmaschig. So kann sichergestellt werden, dass nur unbedenklicher Tee nach Europa gelangt. Jegliche Sorge ist unbegründet."

Japan exportiert nur 1,15 Prozent seiner Teeernte. Japanischer Grüntee gilt jedoch als besonders hochwertig und wohlschmeckend und wird daher von Teeliebhabern besonders geschätzt.


Update 5. Juni 2011

Es gibt wieder ein Update zur Sicherheit und Unbedenklichkeit unseres Matcha Tees: Unser japanischer Hersteller baut seinen Grüntee in keiner der vier Präfekturen an, in denen Tee mit erhöhten Werten gefunden wurde. In diesem Gebiet werden lediglich 0,55 Prozent der gesamtjapanischen Teeproduktion hergestellt. Um unseren Verbrauchern nur zu 100 Prozent sicheren Tee anzubieten, haben wir uns allerdings entschlossen, in 2011 nur Tee aus den südlichsten Anbauregionen der Insel Kyushu auf den Markt zu bringen.

Zusätzlich zu den behördlichen Kontrollen hat unser Hersteller die Ernte 2011 strengstens durch das renommierte Institut Eurofins überprüfen lassen.

Das Ergebnis: Alle Proben sind völlig unbedenklich, so dass unsere neuen Produkte in wenigen Wochen auf den Markt kommen können. Detailliertere Informationen folgen in Kürze.


Update 14. April 2011

Unser heutiges Update zur Situation in Japan behandelt die völlig unbegründete Panikmache mancher deutschen Medien und die dazu passenden Fakten:

Ein interessanter Artikel vom japanischen Prof. Dr. Kawashima, der durch "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" dem ein oder anderen bekannt sein könnte:
http://www.welt.de/wissenschaft/article12907163/Gebt-mir-Spinat-und-Milch-aus-Fukushima.html

Ein weiterer interessanter Artikel zur Angstsituation in Deutschland:
http://www.welt.de/kultur/article12985489/Apokalypse-jetzt-Wir-Deutschen-sollten-uns-schaemen.html

Von SWR3 Umweltexperte Werner Eckert gibt es hier ein Audio Interview zur Panikmache aufgrund der Katastrophe in Japan. Ab ca. 04:00 geht es auch um Lebensmittel aus Japan:
http://www.swr3.de//-/id=47308/did=1025204/1hhyd4i/index.html

Ein Artikel aus der ZEIT, warum Fukushima nicht Tschernobyl ist:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-04/fukushima-einstufung-kommentar

Vom SWR ein Artikel speziell über asiatische Lebensmittel, die nach Deutschland eingeführt werden:
http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=7914308/2cgit1/

Wir hoffen, mit dieser Linksammlung klare Fakten ins Bewusstsein zu bringen.


Update 29. März 2011

Sicherheit durch Kontrollen an den EU-Grenzen

Darüber hinaus hat die EU Maßnahmen getroffen, um Produkte beim Import in die Union zusätzlich zu untersuchen (Commission Implementing Regulation (EU) No 297/2011 vom 25. März 2011:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2011:080:0005:0008:EN:PDF)
 

  • Ausgenommen von zusätzlichen Untersuchungen sind alle Produkte, die vor dem 11 März geerntet wurden. Alle Teelrium Matcha-Tees aus der Ernte 2010 wurden von April-Oktober 2010 geerntet.
  • Produkte aus den Präfekturen Fukushima, Gunma, Ibaragi, Tochigi, Migayi, Yamagata, Niigata, Yamanashi, Saitama, Tokyo und Chiba werden besonders gescreent. Diese Präfekturen im Osten und Norden der Insel Honshu produzieren kaum Tee. Unser japanischer Hersteller hat in diesen Regionen keine Teefelder oder Fabriken.
  • Alle Produkte aus Japan müssen entweder das Erntedatum oder den Ursprung der Regionen deklarieren. Die japanischen Behörden arbeiten gerade an Formularen, wir rechnen damit, dass uns diese in Kürze zur Verfügung stehen werden.

Leichte Verzögerung von Lieferungen zu erwarten
 
Derzeit gehen wir davon aus, dass zu leichten Verzögerungen bei Lieferungen aus Japan kommen wird. Grund dafür sind zusätzliche Dokumentationen, die gefordert werden und etwaige zusätzlicher Analysen von ankommenden Produkten durch die Behörden.
 
Mögliche Auswirkungen der aktuellen Störfälle in japanischen Atomanlagen auf das Bundesgebiet werden unter Beteiligung weiterer Stellen durch das in erster Linie zuständige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fortlaufend analysiert. Aktuelle Informationen sind über folgende Internetadresse abrufbar: http://www.bmu.bund.de
 
Stellungnahme unseres Shipping Agents Yusen zu Transporten von Japan nach Europa:
 
Luftfracht aus Japan:
Zwar ist nach der derzeitigen Einschätzung des Bundesumweltministeriums keine konkrete Gefährdung durch radioaktive Kontaminationen von Flugzeugen aus Japan gegeben. Eine kurzfristige Änderung dieser Sachlage ist angesichts des dynamischen Verlaufs aber nicht auszuschließen. Aus diesem Grund hat das Bundesumweltministerium eine Eilverordnung zur Festlegung von Kontaminationswerten für Flugzeuge erlassen. Diese trat am 23. März 2011 in Kraft. Die dort festgelegten Kontaminationswerte sind bei den Messungen der aus Japan eintreffenden Flugzeugen zu Grunde zu legen.
 
Die Zollverwaltung prüft aus Gründen höchster Vorsicht Luftfracht- sowie Postsendungen aus Japan auf eine eventuelle Belastung mit Radioaktivität. Die Waren werden dabei stichprobenweise mittels Strahlenmessgeräten ("Geigerzähler") auf erhöhte Werte geprüft. Dabei richtet sich der Umfang der Stichprobe nach den konkreten Umständen des Transportes. Die derzeit in einem sehr hohen zweistelligen Bereich liegende Stichprobenquote soll bis zur Stabilisierung der Lage auf diesem Niveau beibehalten werden. Darüber hinaus beschränken sich die Prüfungen nicht auf direkte Transporte, sondern berücksichtigen auch Umladungen im Ausland.
 
Seefracht aus Japan:
Bei den derzeit auf dem Seeweg eintreffenden Waren besteht kein Risiko einer erhöhten Strahlenbelastung, da diese vor dem 11. März 2011 versandt worden sind. Sobald nach dem Tag des Unglücks versandte Waren in Deutschland eintreffen können, werden auch diese vom deutschen Zoll in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Stellen auf ein mögliches Risiko geprüft. Um die Kontaminationen von Seeschiffen zu vermeiden, wird auf der Homepage des BMU die Empfehlung ausgesprochen, die betroffenen Regionen möglichst großräumig (rund 50 Seemeilen bzw. rund 100 Kilometer) zu umfahren. Bei Schiffen, die sich seit dem 13. März 2011 im Umkreis von rund 50 Seemeilen des Unfallortes aufgehalten haben, sollten Kontaminationsmessungen vorgenommen werden.   

Sobald neue Entwicklungen in Bezug auf unsere Teeproduktion abzusehen sind, werden wir Sie wieder kontaktieren, informieren und über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden halten.
 


21. März 2011

Die Katastrophe in Japan ist furchtbar und das damit verbundene menschliche Leid lässt sich kaum abschätzen. Täglich erhalten wir neue, furchtbare Nachrichten. Unser ganzes Mitgefühl gilt den Opfern dieser Katastrophe.

Die Angestellten unseres japanischen Lieferanten, mit denen wir sehr enge Kontakte pflegen, blicken ebenso wie wir sehr bestürzt in den hohen Norden der Insel. Sie sind allerdings weit genug vom Krisengebiet entfernt, glücklicherweise gesund und wohlauf.

Eine solche Katastrophe wirft natürlich viele Fragen auf, von denen wir versuchen, einige im Nachfolgenden zu beantworten.

1. Ist der japanische Tee im Handel sicher?
Ja, er ist zu 100 Prozent sicher. Der Matcha von Teelirium, der aktuell im deutschen Handel ist, stammt aus der Ernte von 2010, die seit dem Sommer 2010 abgeschlossen ist. Ein Verzehr ist somit absolut unbedenklich. Vor der Auslieferung an unsere Vertriebspartner und Kunden lagert er im Kühllager unseres japanischen Herstellers in Deutschland. Er wird noch bis in den Sommer 2011 erhältlich sein und ist daran zu erkennen, dass die auf den Packungen angegebene Lot-Nummer geringer ist als 231860.

2. Wann findet die Ernte 2011 statt – und wird sie nachweislich sicher sein?
Im Mai 2011 startet die neue Ernte, die zum aktuellen Zeitpunkt ebenfalls völlig unbeeinflusst ist. Die Felder sind weit genug vom nördlichen Fukushima entfernt. So, wie wir all unsere Bio-Produkte kontinuierlich nach strengen Kriterien prüfen – zum Beispiel auf Pestizide, Schwermetalle, Mikrobiologie, Bodenzustände und weitere Umwelteinflüsse –, werden wir ab sofort auch standardmäßig eine Prüfung auf radioaktive Rückstände hinzufügen. Dadurch können wir und unsere Kunden immer sicher sein, dass nur hundertprozentig einwandfreie Produkte in den Handel gelangen. Die neue Ernte ist ab ca. Juni im Handel und daran zu erkennen, dass die Lot-Nummer auf der Packung größer ist als 231900.

3. Kann man Lebensmittel wie Grüntee auf eine mögliche radioaktive Verschmutzung testen?
Dazu Christian Küppers, Bereich Nukleartechnik und Anlagensicherheit vom Öko-Institut e.V.: „JA, genaue Messungen erlauben die Bestimmung der Radionuklide und ihrer Aktivität (z. B. Iod-131, Cäsium-137) durch gamma-spektrometrische Verfahren. Solche Verfahren sind zuverlässig.“ Iod-131 wäre dabei für Europa aufgrund des schnellen Verfalls unbedenklich, da es nur in den ersten acht Tagen nach dem Austreten relevant ist.

4. Welche Prüfverfahren verwendet Teelirium? Sind diese sicher?
Ja, die Prüfverfahren, die den Matcha von Teelirium betreffen, sind sicher. Zusätzlich zu den behördlichen Kontrollen führt unser japanischer Hersteller sowohl bei der Ausfuhr aus Japan als auch bei der Einfuhr nach Deutschland eine Prüfung auf Cäsium durch. Diese erfolgt über ein gamma-spektrometrisches Verfahren durch das renommierte Institut Eurofins, Dr. Specht Laboratorien in Hamburg. So wird zu 100 Prozent sichergestellt, dass der Matcha von Teelirium völlig unbelastet ist. Als Grenzwert richten wir uns dabei nach den japanischen Werten, die strenger sind als die europäischen (500bq/kg für Nahrungsmittel, 200 bq/kg für Wasser, Milch und Säuglingsnahrung).

5. Gibt es gesetzliche Vorgaben für die Belastung von Tee – und reichen diese für meinen Schutz aus?
Teelirium geht aktuell davon aus, dass der Tee aus der Ernte 2011 völlig unbelastet sein wird – und wird dies durch strenge Kontrollen verifizieren.

Darüber hinaus gibt es gesetzliche Vorgaben, die die Bevölkerung zusätzlich absichern. Hierzu Silke Schwartau, Ernährungsreferentin der Verbraucherschutzzentrale Hamburg: „In Europa gelten nach dem Unfall von Tschernobyl strenge Einfuhrbedingungen für alle landwirtschaftlichen Erzeugnisse: Säuglingsnahrung für Kleinkinder bis zu sechs Monaten sowie Milch und Milcherzeugnisse dürfen nicht mehr als 370 Becquerel (Bq) /kg enthalten. Für alle anderen Lebensmittel, wie auch für Grüntee, gilt ein Grenzwert von 600 Bq/kg.

Die Angaben bieten einen absolut sicheren Schutz für Verbraucher. Beim Verzehr von Grüntee kommt außerdem hinzu, dass dieser nur in sehr geringen Mengen aufgenommen wird – in Verbindung mit deutschem Trinkwasser, das ja in jedem Fall unbelastet ist.“

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.vzhh.de/ernaehrung/112918/radioaktivitaet-lebensmittel.aspx